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GHOST - OPUS EPONYMOUS (ALBUM)


CD
Rise Above RISECD124


TRACKS
18.10.2010
CD Rise Above RISECD124
1. Deus Culpa
1:34
2. Con Clavi Con Dio
3:34
3. Ritual
4:29
4. Elizabeth
4:01
5. Stand By Him
3:56
6. Satan Prayer
4:38
7. Death Knell
4:37
8. Prime Mover
3:53
9. Genesis
4:03
   
02.10.2015
LP Rise RISEPD124 / EAN 0803341484207
   

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GhostGhost: Discographie / Fan werden
SONGS VON GHOST
Absolution
Ashes
Avalanche
Bible
Body And Blood
Cirice
Con Clavi Con Dio
Crucified
Dance Macabre
Death Knell
Depth Of Satan's Eyes
Deus Culpa
Deus in absentia
Devil Church
Elizabeth
Faith
From The Pinnacle To The Pit
Genesis
Ghuleh / Zombie Queen
Hai una vita ancora
He Is
Helvetesfönster
I Believe
Idolatrine
If You Have Ghosts
I'm A Marionette
Infestissumam
It's A Sin
Jigolo har megiddo
La Mantra Mori
Life Eternal
Majesty
Miasma
Missionary Man
Monstrance Clock
Mummy Dust
Nocturnal Me
Orez Raey
Per aspera ad inferi
Prime Mover
Pro memoria
Rats
Ritual
Satan Prayer
Secular Haze
See The Light
Spirit
Spöksonat
Square Hammer
Stand By Him
Waiting For The Night
Witch Image
Year Zero
ALBEN VON GHOST
Ceremony And Devotion
eremony And Devotion
Everything We Touch Turns To Dust
If You Have Ghost
Il senso della vita
Infestissumam
Infestissumam Redux
Meliora
Meliora [Redux]
Opus Eponymous
Pope
Popestar [EP]
Prequelle
Secular Haze
 
REVIEWS
Durchschnittliche Bewertung: 5.5 (Reviews: 2)
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******
Seitdem die Holländer 'The Devil's Blood' mit ihrer Symbiose von Hard Rock und Okkultismus bekannt wurden, treten mehr und mehr Bands in Erscheinung, die eine ähnliche Sichtweise auf satanische Inhalte an den Tag legen.
Und so treten auch die Schweden Ghost mit einer entsprechenden Ästhetik auf, die sie in eine Mixtur aus erdigem Hard Rock, Seventies-Pop und einem Schuss Metal gekleidet haben, welche hinsichtlich Arrangements und des Gesangs früheren Mercyful Fate-Werken mehr als nur Tribut zollt. Alles klingt hier nach späten 70ern und frühen 80ern, die Texte handeln von Luzifer, Blut, 666 und zu Abend wird eine satanische Ziege geopfert. So weit, so gut. Grandios wird's allerdings, wenn man sich "Opus Eponymous" mehrfach zu Gemüte führt - denn die Ghouls verstehen ihr Handwerk, sind verdammt catchy, vielleicht auch cheesy, kaum heavy, dafür okkult und proto-evil, die Vocals wirken dagegen sanftmütig und harmoniebedürftig. Songs wie "Ritual", "Elizabeth" oder "Death Knell" überzeugen durch unwiderstehliche Hooks und im positiven Sinne unfassbar klebrigen Melodien, die sofort im Ohr hängen bleiben. Zudem bietet "Opus Eponymous" („namengebendes Werk“) einen wundervoll warmen Klang, der jedem einzelnen Instrument einen mehr als angemessenen Raum zur Entfaltung bietet und dabei aufzeigt, wie schrecklich steril und überproduziert ein Gros heutiger Veröffentlichung ist.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass Ghost ihre Musik für sich alleine stehen lassen und sich als Personen gänzlich zurückhalten, was sich live in entsprechenden Kostümen (Mönchsroben mit tief in die Gesichter gezogenen Kapuzen beziehungsweise ein Bischofsgewand und ein bis zur Unkenntlichkeit geschminktes Gesicht) und auf den Tonträgern durch das nicht abdrucken der jeweiligen Namen der beteiligten Musiker im Booklet darstellt, auch wenn man inzwischen weiß, dass hier wohl auch ehemalige Repugnant-Mitglieder am Werk sind.

Für manch einen mag das Kasperletheater sein, was jedoch zählt, sieht man letztlich unterm Strich, nämlich eine der besten Platten, die in den letzten Monaten, wenn nicht sogar Jahren den Weg in meine Anlage gefunden hat. Ein Ohrwurm jagt den nächsten - ein super Album. Aber nur, wenn man es nicht zu ernst nimmt.
*****
Good
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